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Können Sie sich an die letzten guten Vorsätze für das neue Jahr erinnern? Warum wird daraus nichts? Warum sind Ziele trotzdem wichtig? Und wie schaffe ich es, Ziele zu auf jeden Fall erreichen? Hier erfahren Sie alles über die Kräfte, die dahinter stecken.  

Sie wollten aufhören zu rauchen, unbedingt ein paar Kilo abnehmen, sich mehr Zeit für die Familie nehmen. “Dieses Jahr werde ich mir das Theater im Geschäft nicht mehr antun.“ Alle diese tollen, neuen und gut gemeinten Vorsätze haben eine dramatische Gemeinsamkeit: Sie treten niemals ein!

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Hierfür mag es viele Gründe geben, die in der Natur der Sache liegen. Oder es mag vielleicht auch daran liegen, dass Sie aus der Äußerung Ihres Wunsches, kein konkretes und messbares Ziel gemacht haben? Häufig ist bei den Menschen zu beobachten, dass sie ihren Vorsatz nicht einhalten und sich nach einem Jahr nichts verändert hat. Ohne die Festlegung eines Zieles ist es überhaupt schwierig, ein Ergebnis zu erzielen.

Schon Immanuel Kant erkannte: „Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.“ Dabei müssen die Ziele richtig und eindeutig formuliert sein. Klare Ziele können erst formuliert werden, wenn der gesamte zielrelevante Sachverhalt analysiert wurde.


Tipp: Notwendigkeit von Zielen

„Wenn sich Menschen an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, ohne zu wissen, was dabei herauskommt, wird dies zu einer plan- und ziellosen Veranstaltung.“

 

Zielsetzung und Erreichung

Bei der Nachhaltigkeit von Zielen ergibt sich folgendes Ergebnis:

Es ist fast erschreckend, dass sich der Großteil der Menschen keine konkreten Ziele setzt. Die Studie zeigt aber auch, dass Menschen mit persönlichen Zielen wesentlich erfolgreicher sind, wie die Menschen ohne Ziele. Und die schriftliche Fixierung der Ziele führt dazu, dass der Erfolg sich vervielfacht. Auf Ihre Führungsarbeit bezogen bedeutet dies, mit Ihren Mitarbeitern ausschließlich mit schriftlich fixierten Zielvereinbarungen zu arbeiten. Damit arbeiten Sie mit einem garantierten Erfolgsfaktor.  

Eine Studie der „American Society for Training and Development“ vertieft nochmals die Vorteile der bereits angesprochenen konkreten Zieldefinitionen und zeigt, dass:

Der zusammenfassend entscheidende Faktor für Sie als Führungskraft besteht darin, mit Ihren Mitarbeitern verbindliche Vereinbarungen über die anvisierten Ziele zu treffen und diese auch regelmäßig zu überprüfen. Nur so können Sie Ihre Mitarbeiter zum Erfolg führen. Damit haben Sie als Führungskraft automatisch ein Erfolgserlebnis. Auch Sie schöpfen daraus Motivation für Ihre tägliche Aufgabe, die Mitarbeiterführung. Gleichzeitig hat das Unternehmen Erfolg, wenn dies konzertiert auf allen Ebenen verinnerlicht und auch umgesetzt wird.


Tipp:

„Nur klare Zielvereinbarungen mit Ihren Mitarbeitern führen zum durchschlagenden Erfolg des Menüs. Der Erfolg aller ist von den Zielvereinbarungen und dem regelmäßigen Nachhalten abhängig.“

 

Zielbewusstsein

Wenn Sie sich mit Ihrem Unternehmen in der komfortablen Situation befinden, ohne Ziele agieren zu können, dann mag sich das im ersten Blick zwar als Segen darstellen, doch denken Sie bitte mal kurz darüber nach, warum Sie die wirklich wichtigen Dinge in Ihrem Leben bisher erreicht haben. Dies wird genau deswegen so gekommen sein, weil Sie sich diese Dinge als Ziel vorgenommen haben. Hierbei ist es vollkommen unbeachtlich, ob es sich um private oder berufliche Dinge gehandelt haben mag. Vielleicht denken Sie dabei: „Das war doch nur Zufall.“

Die SMART-Formel für Ziele

Wie lassen sich Ziele nun konkret umreißen? Ziele sind dann als solche zu bezeichnen, wenn diese konkret und messbar sind. Die Nachvollziehbarkeit von Zielen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Führung. Eine allgemein gültige Formel für die Definition von Zielen lautet „SMART“. Dies bedeutet:


Tipp:

„Überprüfen Sie in Ihrer Kommunikation und in der Ihrer Mitarbeiter, inwieweit die „SMART“-Formel angewandt wird, wenn über Ziele gesprochen wird.“

 

Ziele als verbindlicher Vertrag mit mir selbst

Daraus lässt sich eindeutig schließen, dass, je mehr Verbindlichkeit in die Zielsetzung gesteckt wird, desto größer deren Umsetzungswahrscheinlichkeit ist. Spätestens hier sollte bei uns ein Umdenkungsprozess stattfinden.

Diese Analyse sollte es uns erleichtern, einen neuen, intensiveren Umgang mit unseren persönlichen Zielen erleben zu lassen. Es ist übrigens vollkommen egal, ob die Ziele beruflicher, wirtschaftlicher oder privater Natur sind. In all den vielen Jahren, in denen ich beim Coaching eine Zielanalyse vorgenommen habe, durfte ich es bisher nur ein einziges Mal erleben, dass eine Teilnehmerin ihr komplettes Zielprogramm konkret für sich visualisiert hat.

Visualisieren des Zieles

Profisportler setzen sich nicht nur ambitionierte Ziele, sondern visualisieren sich diese im Laufe ihres Trainingsprogramms. Ein Abfahrtsläufer stellt sich während seiner Trainingseinheit auf seine Bretter und fährt in seinen Gedanken die gesamte Abfahrtsstrecke ab. Er ist voll konzentriert und nimmt um sich herum nichts mehr wahr, außer den aktuellen Wettbewerb zu gewinnen.

Manche Sportler erreichen auch trotz Krisensituation – wie einem Sturz auf der Strecke – noch ihr Ziel und erreichen gute Platzierungen. So fixiert sind sie darauf, zu gewinnen. Als Beispiel kann Sabine Spitz genannt werden, die trotz Sturz im Mountainbiking bei Olympia 2012 noch die Silbermedaille gewann.  

Sportler mit der größten mentalen Stärke sind bei sehr gutem Trainingszustand in der Lage, Wettbewerbe zu gewinnen. Dabei spielt die Visualisierung des Ziels eine wesentliche Rolle.

Was denken Sie, als Wievielter er das Ziel erreicht?

Keine Frage, schon in Gedanken wird er als 1. die Ziellinie überqueren. Unser Tennis Star Boris Becker war bekannt für die Treffgenauigkeit seiner Asse. Auf die Frage, wie er es immer hinbekomme, eine so hohe Treffgenauigkeit und Häufigkeit zu erreichen, meinte er: „Ich habe den Ball doch schon längst geschlagen.“ Ein Paradebeispiel für zielorientiertes Verhalten.


Tipp: Visualisierung

„Stellen Sie sich Ihr gewünschtes Ergebnis visuell vor. Leiten Sie Ihre Mitarbeiter an, sich dieses Ziel visuell vorzustellen. Die Visualisierung des Ziels ist ein wichtiger Erfolgsfaktor und wird Sie zu einem einmaligen Ergebnis führen. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter doch mal: „Wie würde sich das anfühlen, wenn Sie diese Ziele erreichen?“

 

Zielerreichung und Zusammenarbeit mit anderen Einheiten  

Wie sieht die Praxis in Unternehmen aus? Das Unternehmensziel wird definiert und auf die einzelnen Organisationseinheiten weiter herunter gebrochen (Teilzielvereinbarungen). Diese haben ihre jeweiligen Teilziele, die nochmals innerhalb des Bereichs bis auf den einzelnen Mitarbeiter festgelegt werden (individuelle Zielvereinbarungen). Doch viele Organisationseinheiten stehen sich oft in Bezug der Zusammenarbeit zur Unternehmenszielerreichung im Weg.

Die „Bereichsegoismen“ überwiegen dem gemeinschaftlichen Willen, zusammen für Unternehmensziele zu arbeiten. Diese Egoismen auf der ersten und zweiten Führungsebene werden von den einzelnen Mitarbeitern wahrgenommen und auch ausgelebt. Gerade in schwierigen Situationen können solche Zielverfehlungen schnell zu existenziell schwierigen Situationen des Unternehmens führen.

Die jährliche Zielüberprüfung zeigt dann auf, wie das Jahresziel erreicht bzw. verfehlt wurde. Das ist bei innerbetrieblichen Konflikten nicht verwunderlich, denn diese binden hohe Kapazitäten und verhindern oftmals die Zielerreichung im Unternehmensteam. Zur gemeinsamen Zielerreichung gehört als entscheidender Faktor, dass alle an einem Strang ziehen und dies ohne Einschränkung. Hierfür leisten die Führungskräfte den entscheidenden Beitrag.


Tipp: Zielbewusstsein

„Erfolg fängt im Kopf an. Wenn Sie wissen, wie das Ergebnis aussehen soll, dann haben Sie sich für das Gelingen richtig programmiert.“

 

Zusammenhang Ziele und Erfolg

Und schon vor mehr als einhundert Jahren ließ damals Andrew Carnegie, ein US-amerikanischer Industrieller, den Zusammenhang zwischen Zielen und Erfolg prüfen. Dabei musste er feststellen, dass nur 5 % der Menschen für sich Ziele definiert haben. Genau diese 5 % jedoch waren dafür verantwortlich, dass die Wirtschaft blühte; dass genau diese 5 % von Menschen, die besonders erfolgreich waren, auch allesamt Dinge taten, die ihnen besonders viel Spaß machten.

Wenn wir diesen Gedanken weiterdenken, was für ein unglaubliches Potenzial mag wohl im Augenblick vergeudet werden? Vergeudet werden durch Berufe, die Menschen gewählt haben, ohne dabei ein vernünftiges Maß an Spaß zu empfinden. Wie viel Spaß haben sie in Ihrem tun?

Nehmen Sie eine Skala von 0-10, wobei die 0 “Vorhof zur Hölle“ und die „10“ das Paradies auf Erden “ darstellen soll. Setzen Sie nun auf dieser Skala den von Ihnen empfundenen Spaßfaktor, den Sie bei Ihrer Arbeit empfinden. Wie viel Luft zur „10“ haben Sie noch? Sie sollten sich grundlegende Gedanken machen, wenn der von Ihnen notierte Faktor kleiner „6“ ist. Sollte Ihr Faktor bei <“ 3“ liegen, dann handeln Sie noch heute.


Tipp: Ziel/ Erfolg

„Nur 5 % haben ihr Ziel klar definiert. Diese haben den größten Erfolg. Schließen Sie auf, indem Sie Ihr Ziel klar definieren. Dann werden Sie automatisch erfolgreich sein.“

 

 Ziel-Verhinderer im Auge behalten

Sind die Unternehmensziele bereits vorgegeben?

Wenn Sie in einem größeren Unternehmen arbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ziele bereits definiert und vorgegeben sind. Wenn dies der Fall ist, dann überlegen Sie sich doch bitte, wie es wäre, wenn Ihre Mitarbeiter ihre beruflichen Ziele selber definieren könnten. Es könnte durchaus sein, dass Ihnen folgende Gedanken durch den Kopf jagen: „Wenn ich das mache, dann erreichen wir unsere Ziele nie.“ oder „Mein Chef wird mich köpfen“.

Das Natürlichste der Welt ist eben wieder passiert. Ihre ersten Gedanken, warum dass etwas nicht funktionieren kann, waren auf diejenigen Mitarbeiter gerichtet, die in diesem Falle für sich kleinere Ziele wählen würden. 

In der betrieblichen Praxis nehmen Ihnen die „Ziel-Verhinderer“ einen Teil des Erfolgs, da sie viel Energie aufwenden, damit ihre Ziele nicht erreicht werden können – ob bewusst oder unbewusst. Damit Sie als Führungskraft die Kontrolle behalten, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie diese „negative Energie“ der Kollegen im Auge behalten und auch „positiv“ steuern. Sonst entwickelt sich Ihre Zielerreichung letztlich zur „Bauchlandung“.


Tipp: Zielverhinderer im Auge haben:

„Behalten Sie die „Ziel-Verhinderer“ und „Bedenkenträger“ im Auge. Dabei ist intensive Führungsarbeit erforderlich, denn eine negative Wirkung auf das Team ist für die Zielerreichung schädlich.

„Nehmen Sie sich A- und B-Mitarbeiter als Beispiel. Sie werden feststellen, dass diese Mitarbeiter mitdenkend kreativ und selbstkritisch an Ihre persönliche Zielsetzungen herangehen.“

 

Ziele mal nicht vorgeben

Der Filialleiter einer großen Bank im Rheinischen war wegen seiner schlechten Wertpapierergebnisse stark unter Druck geraten. Dem Filialleiter war schnell klar, dass er aus dieser Misere kurzfristig nur dadurch herauskommen würde, wenn er seinen besten Wertpapierverkäufer mit der Schließung der Lücke beauftragen würde. Der Filialleiter hatte direkt konkrete und anspruchsvolle Zahlen im Kopf, die er seinem Berater zur Umsetzung mit auf den Weg geben wollte.

Nach einem kurzen Gespräch konnte ich ihn dazu bewegen, dass er sich eine zur Situation und zu ihm passende emotionale Ansprache überlegte, bei der die Entscheidung über die Höhe des noch zu erbringenden Wertpapiergeschäftes der Berater treffen sollte.

Die Zusammenstellung dieses Menüs, aus emotionaler Ansprache unter Überlassung der Zielsetzung bei der handelnden Person, hatte zum Ergebnis, dass der Filialleiter mit Freude verkünden konnte, dass er mit dem Berater vereinbart hatte, in der selben Zeit fünfzig Prozent mehr an Wertpapierertrag zu erwirtschaften, wie es der Filialleiter angedacht hatte. Die Nachfrage unsererseits ein paar Monate später ergab, dass der Berater eine Punktlandung und somit sein Ziel geschafft hatte.

Führung bei fehlenden Zielen

Es gibt einzelne Führungskräfte, die entschieden haben keine Ziele vorzugeben. Wir haben von einigen Vertriebsunternehmen erfahren, die eine solche Strategie gewählt haben. Menschen, die keine Ziele haben, werden sicher den einen oder anderen Erfolg verzeichnen können.

Mittel- bis langfristig verspricht diese Vorgehensweise keinen nachhaltigen Erfolg. Nehmen Sie sich dies nicht zum Vorbild. Wenn in Ihrem Unternehmen keine Ziele definiert sind, dann wird es hierfür dringend Zeit. Fangen Sie gegebenenfalls nur in Ihrer Abteilung an und binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Zielfindung mit ein.

 

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