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Effektive Mitarbeiterbesprechung: Ziele definieren, Verantwortung stärken, Verbindlichkeit schaffen

Strukturierte Mitarbeiterbesprechungen für mehr Klarheit, Entwicklung und nachhaltige Führungsqualität

Bei vielen Meetings fragt man sich hinterher: „Was hat das überhaupt gebracht?“ – die Mitarbeiterbesprechung kann genau das verhindern.

Es gibt zwei Arten von Besprechungen:

Ausrichtungsbesprechung: Hier wird die strategische Richtung gemeinsam festgelegt. Wichtig sind eine klare Vorbereitung, eine emotionale Ansprache und ein gemeinsames Verständnis der Ziele.

Umsetzungsbesprechung: In diesem Format stehen konkrete Maßnahmen im Mittelpunkt. Die Mitarbeitenden entwickeln selbst Wege zur Zielerreichung – das fördert Eigenverantwortung und Verbindlichkeit.

Für beide Besprechungsarten gilt: Verbündete einbinden. Besonders engagierte Mitarbeiter (z. B. aus dem „A-Quadranten“) sorgen für Dynamik und unterstützen aktiv den Prozess. Hierzu passt auch unser Artikel
👉 Mitarbeiter als Verbündete

Wichtig ist außerdem, Ziele gemeinsam festzulegen, realistisch zu priorisieren und an den Stärken der Mitarbeiter auszurichten. Die aktuelle Situation sollte zu Beginn klar kommuniziert werden, damit alle Beteiligten eine gemeinsame Ausgangsbasis haben.

Während der Besprechung werden sowohl machbare als auch schwierige Ideen gesammelt. Erst im nächsten Schritt wird priorisiert und entschieden, welche Maßnahmen wirklich umgesetzt werden. Am Ende sollte jeder Teilnehmer seinen persönlichen Umsetzungsplan schriftlich festhalten – das erhöht die Verbindlichkeit deutlich.

Gut geführte Mitarbeiterbesprechungen bieten viele Vorteile: höhere Motivation, mehr Beteiligung und ein Gefühl von Mitgestaltung statt nur Umsetzung.

Tipp Mitarbeiterbesprechungen:

Achten Sie darauf, dass jeder mit seinem persönlichen Fahrplan herauskommt. Je konkreter, desto
besser wird das Ergebnis.

Sie kennen Mitarbeiter, die bei Besprechungen die eingebrachten Ideen, besonders wenn sie von der Führungskraft stammen, lapidar als  „undurchführbar“, „hatten wir schon und hat damals schon nichts getaugt“, „geht bei unseren Kunden nicht“, „lässt sich für unseren Arbeitsauftrag nicht anwenden“, oder mit anderen vergleichbaren Einlassungen abtun. Wenn Sie auf die A-B-C-D-Quadranten schauen, werden Sie Mitarbeiter bevorzugt im D-Quadranten finden. Mitarbeiter des C-Quadranten stimmen sich in diesen Tenor dann gerne ein.